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Airbus A310-221 HB-IPA

Am 29. März 1983 wurde die erste von fünf A310-221, die HB-IPA «Aarau», von Capt. Peter Thut und seiner Besatzung, von Toulouse über Genf nach Zürich überflogen. Die A310 war eine Weiterentwicklung der A300 mit verschiedenen Änderungen und Verbesserungen. Erstbesteller waren Swissair und Lufthansa. Die A310 läutete die Area der modernen digitalen Zivilflugzeuge, auch bei anderen Fluggesellschaften ein. Systeme wie EFIS, ECAM, FMS waren die grosse Attraktion in den Cockpits jener Zeit. Mit dem Zwei-Mann Cockpit ging auch der Beruf der Bordmechaniker (FE’s) zu Ende. Die Befürchtung eines Teils der Cockpit Besatzungen, dass mit diesem neuen „Flightdeck“ Abstriche in der Sicherheit in Kauf genommen würden, bestätigten sich nicht. Im Gegenteil: In den ersten vier Monaten erreichten die neuen A310 eine Abflug-Pünktlichkeit von 97 Prozent. Fehlerquellen waren anfänglich vor allem mechanische Komponenten und das Triebwerk.

Mit einem grossen Hangar-Fest hat die Swissair am 12. August 1999, die letzte A310 nach 16 erfolgreichen Jahren verabschiedet.