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Cockpits der Swissair - die DC-10-30

Mc Donnell Douglas DC-10-30 (1972 – 1992)

Bereits Im Jahre 1966 gab es bei Douglas Pläne für einen 2-motorigen «Jumbo». Als Konzession an die Sicherheit wurde daraus aber ein 3-motoriges Flugzeug, dessen Fassungsvermögen zwischen der DC8/B707 und B747 zu liegen kam. Das Modell der Konkurrenz war die Lockheed L-1011 Tristar. In dieser Zeit fusionierte DC wegen finanziellen Problemen mit Mc Donnell. Die erste von neun DC10-30 kam Ende 1972 zur Swissair. Das wide-body Langstrecken-Flugzeug wurde in 3 Klassen mit 221 Passagieren betrieben. Das INS-Navigationssystem wurde durch Funknavigation ergänzt zum RNAV-System. 1982 folgte die DC10-ER mit grösserer Reichweite. 1992 wurde bei Swissair die letzte der 14 DC10 ausgeschieden.

Die DC10 war nach dem Jumbo lange Zeit das zweithäufigste und zweitschwerste Longrange-Flugzeug der Welt. Nach ca 30 Jahren Einsatz wurde das sehr langlebige Flugzeug zum beliebten Frachtflugzeug. Diese wurden später sogar noch umgerüstet zu einem 2-Mann-Glascockpit. Als 2014 die letzte PAX-Maschine bei Bangladesh Airlines ausgemustert wurde, waren von den total 446 gebauten Flugzeugen noch deren 138 im Einsatz!

Einige technische Daten der DC-10-30:

Spannweite 51 m, Länge 56 m, Höhe 18 m
Tankkapazität: 144'560 Liter
Triebwerke: 3 x 23 t Schub
Max Startgewicht 259.5 Tonnen
Reichweite ca. 10'000 -12'000 km
PAX 221 - 252, Crew Cockpit 3 / Kabine 11