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Cockpits der Swissair - Fokker F100

Fokker F100

Die niederländische Fokker F100 kam als Weiterentwicklung der Fokker F28 Fellowship Ende 1986 auf den Markt. Gestreckter Rumpf, Rolls-Royce-Tay-Triebwerke, aerodynamische Verbesserungen und moderne Fluginstrumente (EFIS) machten den Unterschied. Swissair war Erstbestellerin dieses Typs, um die verbliebenen DC9-32 zu ersetzen. Die 8 fabrikneuen Maschinen wurden mit 85 Plätzen konzipiert und im Laufe des Jahres 1988 ausgeliefert, zwei weitere folgten 1992. Zusammen mit den MD81 war damit die gesamte Kurzstreckenflotte der Swissair Kategorie-III-tauglich. Das Fluggerät war bei Start und Landung relativ leise und hatte mit etwa 4300 km eine recht grosse Reichweite.

Mit dem Entscheid, den Betrieb des Linienverkehrs mit unter 100 Sitzen an die Crossair zu übertragen, verloren die Maschinen ihren Sinn. Denn die Crossair bestellte 1995 ihrerseits 12 Avro RJ100. So wurden 1996 alle F100 der Swissair veräussert.

Mit dem Konkurs des Unternehmens Fokker im Jahre 1996 verschwand dieses Modell vom Markt für Neuflugzeuge. Auf dem Markt für Gebrauchtflugzeuge blieb die F100 jedoch begehrt. Stork Aerospace übernahm unter dem Namen «Fokker Services» die Betreuung der vielen noch fliegenden Fokker- Flugzeuge. Im Ganzen wurden 283 Fokker F100 produziert, davon waren Ende 2018 noch deren 135 registriert.


Technische Daten

Triebwerke                                  Zwei Rolls-Royce_Tay mit je 68 kN Schub

Max Take-off Weight                  44.45 t

Max Nutzlast                              12.0 t

Anzahl PAX (SR)                          85

Reichweite                                  4300 km  (ER-Version 4750 km)

Crew                                           Cockpit 2, Cabin 3

https://www.youtube.com/watch?v=-txz6O277lE


Was meint dä Joggi...

Nein, zur Abwechslung einmal keine Corona-Zeichnung: Diesmal beobachten wir, wie sich die ganz grossen Vögel vor ihrer langen Winterreise in den Süden besammeln. Es sind übrigens 49 Flugzeuge auf diesem Bild. Viel  Vergnügen!